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Saatgut und Mischungskatalog 2021/2022

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Saatgutmischungen für Landwirtschaft, Hochlagen, Garten und Landschaftsbau.

WILDBLUMEN- UND

WILDBLUMEN- UND KRÄUTERMISCHUNGEN Blühende Robustheit Farbenfroh ROBUST Bienenweide MEHRJÄHRIG Diese Mischung enthält viele standfeste Sorten wie Hornkraut oder Katzenminze und ist daher ausgesprochen dauerhaft. Ausdauer: Aussaat: Blütezeit. Wuchshöhe: Aufwandmenge: mehrjährig März–Juni Sommer* 30 cm–60 cm 50 g für 20 m 2 250 g für 100 m 2 Ausdauer: *Bei Frühlingsaussaat schon im ersten Sommer. In den Folgejahren beginnt die Blüte im Frühling Diese Mischung schafft einen Blütenteppich mit breitem Farbspektrum aus widerstands- und anpassungsfähigen Arten. Wurde entwickelt um in schwierigen Lagen Blütenzauber zu entfachen. Entwickelt sich prächtig auch in beschatteten Zonen, entlang von Mauern und Straßen oder Umrandungen von Verkehrsflächen. An besonders schwierigen Stellen Aussaat in trockenen und heißen Perioden vermeiden. DIE MISCHUNG ENTHÄLT: 16 einjährige und 15 mehrjährige Sorten enthält diese Mischung. Unter anderem ein- und mehrjährige Steinkresse, Bergflockenblume, Hornkraut, Levkoje, Goldmohn, gemeine Nachtviole, Katzenminze, mehrjährige Heidenelke, Seifenkraut und viele weitere. Aussaat: Blütezeit. Wuchshöhe: Aufwandmenge: mehrjährig März–Juni Sommer* 15 cm–35 cm 50 g für 20 m 2 250 g für 100 m 2 *Bei Frühlingsaussaat schon im ersten Sommer. In den Folgejahren beginnt die Blüte im Frühling VEITSHÖCHHEIMER MISCHUNG Artenreiche Blühmischung die bereits im April zu blühen beginnt. Ausdauerndes Blütenangebot für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Nützlingen. Die Bienenweide mehrjährig schafft wichtigen Überlebensraum mit energiereichem Nektar und viel Pollen für Bestäuberinsekten. Ideal für Wegraine, Brachflächen und Grenzflächen. Auch für wenig genutzte Flächen im öffentlichen Grün. Das Saatgut sollte nur abgelegt und angewalzt werden. DIE MISCHUNG ENTHÄLT: 50 verschiedene Einzelsaaten unter anderem Saat-Esparsette, Kleiner Wiesenknopf, Boretsch, Ringelblume, Echter Buchweizen, Sonnenblume, Wiesenklee, Mariendistel, Luzerne, Kornblume, Hornklee, Blauer Natternkopf, Sand-Esparsette und viele weitere. Ausdauer: Aussaat: Blütezeit: Aufwandmenge: mehrjährig Anfang/Mitte Mai April Folgejahr 100 g für 100 m 2

WILDBLUMENWIESE Anlage und Pflege Das Erscheinungsbild der Wildblumenwiese unterliegt einem ständigen Wandel: Erstes Standjahr: Im ersten Standjahr wächst ein buntes Blütengemisch, vorwiegend die einjährigen Arten der Blumen und Kräuter. Nach einer langsameren Anfangsentwicklung kommen in den Folgejahren die mehrjährigen Arten stärker zur Geltung. Die Blumenwiese beginnt sich entsprechend den natürlichen Standortverhältnissen und jährlichen Witterungsbedingungen (Temperaturverlauf, Niederschläge) anzupassen. Arten, die in einer bestimmten Gegend nicht vorkommen, verschwinden allmählich. Es bleiben nur die Arten, die sich am Standort wohlfühlen und sich in Konkurrenz zu anderen Arten behaupten können. Im Zusammenwirken bilden sie auf diese Weise eine abwechslungsreiche Blumenwiese. Die Vielfalt der Arten, Formen und Farben reizt nicht nur den Menschen zum Betrachten, sie erschließt auch für Schmetterlinge und andere Insekten neue, wichtige Lebensräume. Standort: Die Blumenwiese sollte auf gar keinen Fall gedüngt werden, da die meisten Blumen und Kräuter einen nährstoffarmen Boden bevorzugen. Bei einem Überangebot an Nährstoffen können sie sich nicht ausreichend entwickeln. Mit dem Verzicht auf Düngung vermindert sich auch die Gefahr von Nährstoffauswaschungen. Ein wichtiger Beitrag also zum Schutz der belasteten Umwelt. Zu den Spielplatz- und Sportrasen bildet die Blumenwiese eine ideale Ergänzung auf Flächen, die nicht betreten werden sollen. Zudem bringt es auch eine bunte Abwechslung zum grünen Rasen. Anlage: Die Aussaatfläche sollte ebenflächig und gut abgesetzt sein. Wenn der anstehende oder aufgeschüttete Kulturboden stark verunkrautet ist, ist es sinnvoll, die Fläche vor der Aussaat einige Wochen ruhen zu lassen, damit Unkräuter keimen und vor der Blumenwiesenaussaat entfernt werden können. So haben die Blumenund Kräutersamen genügend Platz, um sich zu entwickeln, und die Konkurrenz zum Bodenwasser ist geringer. Um die geringen Ansaatmengen von Blühsaatgutmischungen leichter auszubringen, kann das Saatgut mit einem Füllstoff gestreckt werden. Der Saathelfer ist ein Füllstoff mit unterschiedlicher Kornfraktion und ist ebenso inhomogen wie die Samenmischungen. Dadurch entmischen sich Füllstoff und Samen nicht so leicht und das gleichmäßige Ausbringen der feinen Saat wird erleichtert. Bei der Aussaat das Saatgut vorher gut durchmischen. Durch Festtreten wird eine gute Bodenverbindung hergestellt. Die Aussaatzeit erstreckt sich von April bis September. Bei Frühjahrs- und Sommeraussaaten die Fläche ca. 8 Wochen stets feucht halten, damit eine sichere Etablierung gewährleistet ist. Pflege: Im Gegensatz zu den arbeitsintensiven Rasenflächen ist die Blumenwiese nicht anspruchsvoll in der Pflege. Geschnitten wird im Jahr der Neueinsaat einmal im Herbst. In späteren Jahren einmal nach der Vollblüte (Anfang Juli) und nochmals im Herbst. Beachte, dass das Schnittgut ausgebreitet auf dem Boden zum Dörren liegen bleibt. Vor der Entfernung wird durch Ausschütteln der Samen wieder in den Boden zurückgeführt. Achtung: Es kann natürlich vorkommen, dass aufgrund von Trockenheit, Feuchtigkeit oder Düngerüberschuss sich gewisse Zuchtpflanzen (Leguminosen, Gräser) besser etablieren und dadurch den Wildkräutern den Platz rauben. In diesem Fall ist es ratsam, diese stellenweise zu entfernen. Susanne Jamnig

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