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Compo_Expert_Rasenkrankheitsfaecher

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Hier finden Sie die häufigsten Rasenkrankheiten mit Bildern zur Erkennung und deren Bekämpfung bzw. vorbeugende Behandlung.

Gartenlaubkäfer

Gartenlaubkäfer Krankheit Gartenlaubkäfer Wissenschaftlicher Name Phyllopertha horticula Synonyme Keine Schadbild/Symptome Engerlinge stellen bestimmte Entwicklungsstadien von Käfern dar. Als Rasenschädling ist neben Mai- und Junikäfer, Purzel- bzw. Dungkäfer vor allem der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticula) von großer Bedeutung. Aufgrund von Wurzelfraß der Larven der 2. und 3. Generation direkte Schäden wie Wachstumsdepressionen, Aufhellungen, Trockenstellen. Grasnarbe kann problemlos „abgezogen“ werden. Zum Teil in der Folge schwere Sekundärschäden durch Vögel, Wildschweine, Füchse, die auf der Suche nach den Engerlingen großflächig den Rasen durchwühlen. Rasenengerlinge Rasenflächen insbesondere auf leichten, sandigen Boden sind in den Sommermonaten durch Engerlingbefall gefährdet. Die Larven verschiedener Käferarten (Maikäfer, Junikäfer, Purzel bzw. Dungkäfer und vor allem der Gartenlaubkäfer) bringen das Gras stellenweise durch ihren Wurzelfraß zum Absterben. In der Sommersonaten können bei wüchsiger, niederschlagsreicher Witterung die Wurzelverluste durch Neuzuwachs kompensiert werden. Weil dann die befallenen Flächen häufig wenig zeichnen, sind Probegrabungen ratsam, um den Larvenbefall einschätzen zu können. Die Engerlinge des Gartenlaubkäfers sind mit Nüzlingsnematoden gut bekämpfbar. Beim Junikäfer sind das nur die Junglarven. 24 www.compo-expert.de

Gartenlaubkäfer Lebensweise Eine Generation pro Jahr. Schlupf der adulten Käfer im Boden ab Mitte/Ende Mai im Boden. Anschließend Begattungsflug; erste und umfangreichste Eiablage der Weibchen im Boden in Gruppen (5 – 15 cm). Danach verlässt das Weibchen den Boden, um nach Flug und Reifefraß den Rest der Eier auf umliegenden Rasenflächen (Radius bis 4 km) abzulegen. Nach 3 – 4 Wochen Schlupf der Larven aus den Eiern. Insgesamt werden drei Larvenstadien durchlaufen. Erst die Larven der 2. und 3. Generation fressen bis Mitte/Ende Oktober. Dann Abwanderung in tiefere Bodenschichten und Überwinterung. Verpuppung der Larven im April. Der Käfer ist 8 – 11 mm lang, behaart; Kopf und Halsschild metallisch-dunkelgrün, glänzend, Flügel gelb-rotbraun, Beine hell. Die Larve ist ca. 1,5 cm lang, hell mit braunem Kopf, drei Beinpaare am Brustbereich, verdicktes, dunkel gefärbtes Hinterteil. Vorbeugung/Bekämpfung Schadschwelle 50 – 100 Larven/m 2 . Bekämpfung der Larven mit Nützlingsnematoden und Pilzen möglich. KICK® Wetting Agent Konzentrat optimiert Transport der Nützlinge zum Schädling. Gräserstärkung und Vitalisierung zur Förderung des Wurzel- und Regenerationswachstums der Gräser. 25 www.compo-expert.de

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