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Compo_Expert_Ratgeber_GaLaBau_2018

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Das Informationsheft für die Düngung im Garten und Landschaftsbau und Kommunalbereich.

RASENFLÄCHEN

RASENFLÄCHEN Bewässerung Je nach Witterung und Temperatur ist auf eine ausreichende Bewässerung zu achten. Vor allem Neuansaaten sind besonders empfindlich und müssen während der gesamtem Keimphase gleichmäßig gewässert werden. Bei etablierten Rasenflächen sollte spätestens bei beginnender Trockenheit (Fußdruck-Test) ebenfalls beregnet werden. Hier gilt: Lieber einmal viel als häufig wenig; d. h. 15 – 20 l/m 2 alle 3 bis 4 Tage, damit die Wurzeln sich auch in tiefere Horizonte entwickeln. Kleine Wassermengen in kurzen Abständen fördern ein nur oberflächiges Wurzelwachstum und das unerwünschte Gras Poa annua. Vor allem sollten die Regner regelmäßig auf Genauigkeit kontrolliert werden. Abb. 26: Fußabdruck Trockenheit Abb. 27: Falsch bzw. ungenau eingestellte Regner Wenn die Gräser sich nach dem Fußdruck nicht mehr aufstellen, ist dies ein Zeichen für beginnende Welke. Spätestens jetzt bewässern! Falsch bzw. ungenau eingestellte Regner verschwenden Wasser und beregnen die Rasenfläche nicht ausreichend Sonstige wichtige Pflegemaßnahmen für intensiv genutzte Rasenflächen Pflegemaßnahme Striegeln Vertikutieren Aerifizieren Tiefenlockern Nachsaat Besanden Laub absammeln Bedeutung Entfernung abgestorbener Pflanzenteile, Anregung des Bestockungswachstums Entfernung von Filz und Moos Vollspoons: Lockerung und Belüftung des Bodens, Gasaustausch, Anregung Wurzelwachstum Hohlspoons: Bodenaustausch Aufbrechen von tiefen Verdichtungen Erhaltung der Narbendichte v. a. in stark belasteten Bereichen in Verbindung mit mechanischer Bearbeitung Verfüllung der Aerifizierlöcher, nach dem Vertikutieren als Top-Dressing zur Wiederherstellung der Ebenerdigkeit Reinigung der Flächen, Licht und Luft, Krankheitsvorbeuge Abb. 28: Rasenstriegel In der Regel sollten diese Pflegemaßnahmen zum Zeitpunkt eines intensiven Wurzelwachstums erfolgen; d. h. im Frühjahr von März bis April oder/und im Herbst von September bis Oktober. Heiße und trockene Sommerwochen sollten vermieden werden. 10 – 14 Tage vor den mechanischen Pflegemaßnahmen sollten die Gräser mit Nährstoffen versorgt sein, damit anschließend regeneratives Wachstum einsetzen kann und die Narbe sich wieder schnell schließt. 22 GaLaBau und kommunales Grün | www.compo-expert.de

MOBILES GRÜN Steigende Ansprüche an das städtische Erscheinungsbild, die optische Auflockerung und Gestaltung versiegelter Flächen, gezielte temporäre Objekt- und Eventbegrünung und der Trend zu jahreszeitlich abgestimmter Bepflanzung bedingen eine Zunahme von pflanzlichen Arrangements in Kübeln, Schalen und Containern. Mobiles Grün erfordert spezielle Pflegemaßnahmen, da es sich nicht um „natürliche“ Standorte, sondern um räumlich stark begrenzte, von einem kommunizierenden, speichernden und puffernden Systemboden isolierte Situationen handelt. Dem Substrat und der Wasser- und Nährstoffversorgung kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Standortprobleme und Anforderungen an das Substrat Standortprobleme ■■ Geringes Bodenvolumen ■■ Geringer Wurzelraum ■■ Geringe Speicherkapazität ■■ Niedrige Nährstoffmengen ■■ Rasche Austrocknung ■■ Verstärkte Wärme- und Kälteeffekte Anforderungen an das Substrat ■■ Hohe Strukturstabilität (vergießfest) ■■ Hohe Speichervermögen für Wasser und Nährstoffe ■■ Gute Drainwirkung, keine Staunässe ■■ Gute Luftführung, auch bei Wassersättigung ■■ Langfristige und gleichmäßige Nährstofffreisetzung Tab. 15: Substratverbesserung und Nährstoffversorgung bei Mobilem Grün Produkt Menge Substratverbesserung Leichter bis mittlerer Boden Agrosil® LR 1 – 2 Sack/m 3 Torf-/Kompostsubstrate Folgedüngungen Je nach Nährstoffanspruch können 1 – 2 Folgedüngungen pro Jahr erforderlich sein. Diese können auch ideal mit den Bewässerungsmaßnahmen kombiniert und als Flüssigdünger appliziert werden. Nährstoffversorgung Einjährige Sommerbepflanzung Geringer Nährstoffbedarf Basacote® 3M* 2 – 3 kg/m 3 Mittlerer Nährstoffbedarf Basacote® 3M* 3 – 4 kg/m 3 Hoher Nährstoffbedarf Basacote® 3M* 4 – 5 kg/m 3 Flüssigdüngung Baumkraft® fluid (6-5-11) Kamasol® brillant Blau (8-8-6) Aufwandmenge: 0,5%ig = 0,5 l in 100 l Wasser Dauerbepflanzung Rosen, Sträucher, Kleingehölze Großgehölze, kleinkronige Bäume Triabon® 2 – 3 kg/m 3 Triabon® 4 kg/m 3 Spurennährstoffmangel Vergilbungs- und Aufhellungserscheinungen Produkt: Fetrilon® Combi 1 Aufwandmenge: 0,1%ig spritzen oder gießen * Je nach gewünschter Kulturdauer kann auch der 6 Monats-Typ Basacote® 6M gewählt werden. GaLaBau und kommunales Grün | www.compo-expert.de 23

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