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Compo_Expert_Ratgeber_GaLaBau_2018

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Das Informationsheft für die Düngung im Garten und Landschaftsbau und Kommunalbereich.

STADTBÄUME Für

STADTBÄUME Für optimales Anwachsen und vitale Weiterentwicklung und Etablierung sind gerade in den ersten Jahren regelmäßige Nährstoffapplikationen erforderlich. Auch zur Unterstützung spezieller Sanierungs-, Umpflanzungs- und Schnittmaßnahmen haben sich gezielte Düngergaben bewährt. Umfangreiche Langzeituntersuchungen in Kooperation mit der Beuth Hochschule Berlin haben gezeigt, dass eine bedarfsgerechte Düngung das Wachstum und die Widerstandskraft der Bäume gegenüber verschiedenen Stressfaktoren fördern kann. Abb. 40: Einfluss einer Düngung mit Baumkraft® fluid auf die Baum-, Kronenentwicklung Häufig zeigen gerade städtische Standorte eine Unterversorgung an Magnesium, Kalium und Spurenelementen. Neben einer stickstoffbetonten Startdüngung (z. B. bei Neupflanzungen) sind bei Folgedüngungen diese Nährstoffe besonders zu berücksichtigen. Bewährt hat sich eine Bodenanwendung als Granulat- oder auch Flüssigdüngung. Hierfür stehen dem GaLaBau die erprobten kali starken Dünger Floranid® Twin Baumkraft und Baumkraft® fluid zur Verfügung. Bei ungünstigen und mikrobiologisch armen Standorten können auch spezielle Formulierungen mit Algenextrakten und Mikroorganismen zur Förderung der Bodenaktivität verwendet werden. Auch organisch-mineralische Dünger wie z. B. TerraPlus® K sind für solche Zielsetzungen gut geeignet. Links gedüngt, rechts ungedüngt (Foto: Prof. Balder, Berlin) Abb. 41: Einfluss einer Düngung auf die Kronen entwicklung Bäume sollten gedüngt werden: ■■ Bei Neupflanzungen ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ In und an befestigten/versiegelten Flächen wie Straßen, Wegen und Plätzen Auf nährstoffarmen Böden In Parks und Grünanlagen, in denen das Falllaub entfernt wird Vor Schnitt- und Sanierungsmaßnahmen und Eingriffen im Wurzelballen (Baumaßnahmen etc.) Ca. 1 Jahr vor Umpflanzungen zur Förderung des Wurzelwachstums Zur Vorbereitung auf Stresssituationen (Hitze, Trockenheit, Streusalzbelastung) In Pflanzungen und Rasenflächen zum Ausgleich der Nährstoffkonkurrenz Warum düngen? ■■ Zufuhr von essenziellen Nährstoffen ■■ Aufbau und Erhalt einer funktionierenden Krone ■■ Verbesserung der Bodenstruktur ■■ Aktivierung des Wurzelwachstums ■■ Optimierung des pflanzlichen Wasserhaushalts ■■ Erhöhung der Stresstoleranz ■■ Austausch von Schadionen ungedüngt gedüngt Eine ausgewogene Nährstoffversorgung unterstützt eine gesunde Baum- und Kronenentwicklung. 32 GaLaBau und kommunales Grün | www.compo-expert.de

Tab. 20: Nährstoffbedarf für etablierte Bäume* pro Jahr im Kronentraufenbereich Nährstoffmengen in g/m² Kronentraufenfläche Bodentyp Basis Stickstoff N Phosphat P 2 O 5 Kali K 2 O Magnesium MgO Bemerkungen Sand, Kies, Lava; mager durchlässig Sand bis lehm. Sand, schwach humos 6 – 8 3 – 5 8 – 12 1 – 1,5 6 – 10 2 – 5 8 – 12 1 – 2 Jährliche Gabe sinnvoll, evtl. in Teilgaben, auch flüssig Alle 1 – 2 Jahre, bevorzugt als Dünger-Granulat Baum-Regeneration 8 – 12 4 – 8 10 – 14 1 – 2 In den ersten 2 – 3 Jahren * Nach WITT, NIESEL, BALDER, annähernder Nährstoffbedarf, von Art zu Art unterschiedlich. Die Jahresmenge entspricht einer N-Menge von 60 – 80 kg/ha. Bei eingeengter Baumscheibe Nährstoffgabe vom Stammdurchmesser abhängig machen. Tab. 21: Eigenschaften der Nährstoffe für die Ernährung von Bäumen Nährstoff Stickstoff (N) Phosphat (P) Kali (K) Magnesium (Mg) Spurennährstoffe Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Bor Nährstoffverhältnis Ansprüche der Bäume Entscheidender Faktor zur Steuerung des Wachstums. Mittlerer Bedarf, um keinen Massenwuchs hervorzurufen. Bevorzugt mineralisch, ideal mit kombinierter Sofort- und Langzeitwirkung Geringerer Bedarf, wichtig für Energietransport und Wurzelwachstum Hoher Bedarf, besonders wichtig für Bäume in der Stadt. Erhöht die Widerstandskraft, verringert die Transpiration, optimiert den Wasserhaushalt und erhöht die Vitalität. Wichtig für Ionenaustausch gegen Natrium Relativ hoher Bedarf, da Böden häufig verarmt sind. Wichtig für die Chlorophyll-Bildung und die Energieausnutzung Zur Vollernährung unentbehrlich. Bedarf an Eisen und Mangan recht hoch. Im Boden bei pH-Werten > 7,0 häufig schwer verfügbar Deutlich kalibetont mit viel Magnesium und Spurennährstoffen Abb. 42: Nährstoffaufnahme der Bäume im Jahresverlauf Januar, Februar März, April, Mai Juni, Juli, August September bis Dezember Temperaturbedingt ruht die Nährstoffaufnahme weitgehend Bei steigenden Temperaturen beginnendes Wurzelwachstum und Nährstoffaufnahme. Natrium- und Chlorid-Ionen werden aus belasteten Standorten aufgenommen. Starker Bedarf im April – Mai zur Versorgung des Neuaustriebs Weiterhin hoher Bedarf bis zur Vollentwicklung der Triebe. Ab August deutliches Nachlassen des Nährstoffbedarfs Nährstoffaufnahme ruht bis zum Frühjahr. Düngungen nicht mehr sinnvoll Um eine gezielte Düngung vorzunehmen ist es wichtig, die Rhythmik der Nährstoffaufnahme zu kennen. Hieraus können dann die richtigen Düngetermine abgeleitet werden, die die Nährstoffe zur richtigen Zeit zur Verfügung stellen. GaLaBau und kommunales Grün | www.compo-expert.de 33

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