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Hauert gibt hier interessante Einblicke in die Welt der Nährstoffe.

Wasser – ein wichtiger

Wasser – ein wichtiger Nährstoff 05 Wasserspeichervermögen der Böden Niederschläge, die auf den Boden fallen, laufen entweder als Oberflächenwasser ab oder versickern. Einen Teil des Sickerwassers hält der Boden gegen die Schwerkraft als Haftwasser fest. Haftwasser umgibt die Boden teilchen als mikroskopisch dünne Hüllen (Adsorptionswasser) und füllt das Netz der feineren Poren im Boden (Kapillarwasser). Die Wassermenge, die ein Boden gegen die Schwerkraft festhalten kann, nennt man Feldkapazität. Das Sickerwasser erreicht vor allem durch das System der gröberen Poren früher oder später das Grundwasser. Pflanzen decken ihren Wasserbedarf aus dem Haftwasser oder dem kapillar aufsteigenden Grund- oder Stauwasser. Sie können jedoch nur den Teil des Haftwassers nutzen, den ihre Wurzeln mit ihren Saugkräften dem Boden entnehmen können. Diesen Anteil nennt man pflanzen verfügbares Wasser oder nutzbare Feldkapazität (nFK). Sie umfasst das Bodenwasser in den Mittelporen (0,0002 – 0,01 mm Ø) und den langsam dränenden Grobporen (0,01 – 0,05 mm Ø). Der in den Feinporen (Ø kleiner als 0,0002 mm) gebundene, für Kulturpflanzen nicht mehr pflanzenverfügbare Anteil heisst Totwasser. Der Wassergehalt des Bodens, bei dem das gesamte pflanzenverfügbare Wasser aufgebraucht ist und die Pflanzen zu vertrocknen beginnen, wird permanenter Welkepunkt (PWP) genannt. Er ist eine für jeden Boden charakteristische Grösse. Das Wasser, das im Wurzelraum als nutzbare Feldkapazität den Kulturpflanzen zur Verfügung steht, wird, wie beim Niederschlag, in mm oder l/m² angegeben. % vol 100 Ton 80 60 40 20 Sand Luft Schluff pflanzenverfügbares Wasser Wasser Festsubstanz Totwasser 0 Sand Lehm Ton % vol Wasser, Luft und Substanzvolumen im Boden (nach Müller et al.) 28

05 Der Wasserbedarf der Pflanzen Der Wasserbedarf einer Pflanze ist abhängig von Pflanzenart und -grösse: Grosse, wüchsige Pflanzen, insbesondere solche aus Feuchtgebieten, entziehen dem Substrat mehr Wasser als kleine Pflanzen oder solche aus Trockengebieten. Temperatur und Licht: Je höher die Temperatur bei gleichzeitig viel Licht ist, umso grösser ist der Wasserbedarf der Pflanzen und umso mehr Wasser wird nachgesaugt. Ein Teil des Wassers verdunstet über Blätter und Substrat. Luftfeuchte und Luftbewegung: Sinngemäss gleiches gilt für Luftfeuchte und Luftbewegung. Der Tages-Wasserverbrauch von Topfpflanzen ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Zeitpunkt Kultur Zeit Wasserbedarf (l/m 2 Tag) Maximalbedarf alle unbeschatteten Topfpflanzen Mai/Juni 5 Minimalbedarf Cyclamen Mutterpflanzen November 0,35 (Samenträger) Winterdurchschnitt unbedeckte Matte: Einzeltopf-Tropfer: Topf-Chrysanthemen Dezember – März 1,13 0,76 über Mittag Wasserbedarf (l/m 2 Std.) Topf-Chrysanthemen Februar 0,36 August 1,33 Elatiorbegonien August 1,25 Poinsettien August 1,25 Kalanchoe August 1,05 Ficus benjamini August 1,05 aus: Everts, Düngerlexikon für den Gartenbau Praxistipps für die Bewässerung von Freilandkulturen Vor dem Welkepunkt bewässern (welkt die Kultur bereits am Morgen, wurde der ideale Bewässerungstermin bereits verpasst). Im Frühjahr nicht zu früh mit der Bewässerung beginnen. Denn wenn zu früh begonnen wird, entwickeln einjährige Pflanzen nur Wurzeln in der obersten Bodenschicht. In Trockenphasen können sie dann die Bodenfeuchte tieferer Schichten nicht nutzen. Die Bewässerungsintervalle möglichst lange wählen und die der Bodenart entsprechende maximale Menge wässern (kleine Mengen in engen Abständen führen zu hohen Verdunstungsverlusten). Flächenbewässerung möglichst in Phasen ohne direkte Sonneneinstrahlung (bewölkt, Abend oder Nacht) und bei Windstille. Ersatz der Flächenbewässerung durch die Tropfenbewässerung spart viel Wasser 29

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