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Hauert gibt hier interessante Einblicke in die Welt der Nährstoffe.

Weinreben Düngung

Weinreben Düngung einzelner Kulturen 08 Das ausgedehnte Wurzelwerk ermöglichte eine effiziente Nährstoffaufnahme und die grosse Holzmasse speichert die Nährstoffe über eine längere Periode. Eine Aufteilung der Düngung auf mehrere Düngungen erübrigt sich deshalb. Die Magnesiumversorgung speziell beachten (Mangel führt zu Stiellähme). Düngungsnormen für den Obst- und Weinbau Kultur Ertragspotential (kg/a) Düngung (kg/ha) 2) Düngungszeitpunkt N P 2 O 5 K 2 O Mg Kernobst 300 P, K, Mg: 50 10 40 5 600 bei Vegetationsbeginn 80 30 110 20 Kirschen 80 (Mausohrstadium); 40 15 40 5 N: 50% bei 160 80 30 65 15 Vegetationsbeginn; Zwetschgen/Pflaumen 100 50% bei Blühbeginn 40 10 35 5 200 80 20 65 10 Pfirsiche 150 45 10 45 5 250 75 20 70 15 Aprikosen 150 45 20 60 5 250 75 30 90 15 Kiwi 150 40 10 60 5 250 65 20 90 10 Erdbeeren 150 zur Pflanzung im Spätsommer 0 – 40 1) 25 80 15 Wachstumsbeginn Frühjahr 30 1) Blüte 30 1) 250 zur Pflanzung im Spätsommer 20 – 40 1) 45 160 25 Wachstumsbeginn Frühjahr 40 1) Blüte 40 1) Himbeeren 100 Vegetationsbeginn 30 20 45 10 250 Vegetationsbeginn 3) 75 50 90 20 Brombeeren 150 Vegetationsbeginn 40 4) 25 45 15 250 Vegetationsbeginn 70 4) 45 85 20 Johannisbeeren 150 Vegetationsbeginn 60 4) 30 90 15 250 Vegetationsbeginn 110 4) 60 150 20 Cassis 150 Vegetationsbeginn 50 4) 30 85 15 250 Vegetationsbeginn 90 4) 50 155 20 Stachelbeeren 120 Vegetationsbeginn 40 4) 25 60 15 220 Vegetationsbeginn 80 4) 45 110 20 Heidelbeeren 100 1/2 bei Vegetationsbeginn, 45 4) 20 65 15 1/2 Ende Mai 5) 200 1/2 bei Vegetationsbeginn, 55 4) 30 75 25 1/2 Ende Mai 5) Weinrebe 120 Kurz vor Blühbeginn 50 20 75 25 1) Bei Reihendüngung um rund 50% reduzieren; bei hohem Humusgehalt reduzieren, bei tiefem Humusgehalt erhöhen. 2) Diese Werte gelten bei normal versorgtem Boden. 3) Gesamtmenge von über 60 kg N auf zwei Gaben aufteilen (2/3 bei Vegetationsbeginn; 1/3 zur Blüte). 4) Stickstoff: 2/3 bei Vegetationsbeginn; 1/3 nach dem Abblühen. 5 ) Zur Verhinderung von Wurzelschäden: Langzeitdünger auf Basis von Methylenharnstoff einsetzen (z. B. „Hauert Tardit Top“). 68

09 Düngung im Bio-Landbau Die Düngung im Bio-Landbau zeichnet sich durch die folgenden Punkte aus: Bewahrung der natürlichen Ressourcen durch Recycling von Nährstoffen auf Betriebsebene (möglichst geschlossene Nährstoffkreisläufe). Langfristige Lösungen betreffend ökologischem Ausgleich, Fruchtfolge und Düngermanagement. Allen Massnahmen, welche die Bodeneigenschaften (chemisch, biologisch, physikalisch) erhalten und verbessern, wird grosse Beachtung geschenkt. Handelsdünger (zur Ergänzung der Wirtschaftsdünger bzw. Hofdünger) müssen aus Mist, Gesteinsmehlen oder aus Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie (pflanzlich oder tierisch) bestehen. In der Schweiz ist die Betriebsmittelliste des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau (FiBL) verbindlich. In Deutschland gibt die Zertifizierungsstelle bzw. der Abnehmer Auskunft. Ein grosser Teil des Bedarfs an Phosphat, Kali, Schwefel, Magnesium und Spurenelementen kann durch Pflanzenrückstände, Hofdünger und Kompost gedeckt werden. Eine gute Bodenstruktur fördert die Bildung einer grossen Wurzelmasse. Dadurch können die Wurzeln auch einen Teil der im Boden fixierten Nährstoffe aufnehmen. Bei nachweisbar mittel und schlecht versorgen Böden (z. B. auf viehlosen Betrieben) können P und K durch zugelassene Handelsdünger ergänzt werden. P- und K-Handelsdünger werden in biologischen Fruchtfolgen nicht kulturbezogen ausgebracht. Sie werden vorzugsweise zu Leguminosen gegeben, die einerseits einen hohen P-Bedarf haben und P und K relativ gut aus schwerlöslichen Formen aufschliessen. Spezielle Beachtung muss der Stickstoffversorgung geschenkt werden Werden Hof- und Abfalldünger unverrottet oder angerottet ausgebracht, liefern sie der Kultur keinen Stickstoff. Im Gegenteil: für den Verrottungsprozess entziehen sie dem Boden pflanzenverfügbaren Stickstoff (siehe Kapitel 4). In den Frühkulturen (Gemüse, Wintergetreide) ist die Mineralisierungsrate auch in Böden mit hohem Humusgehalt ungenügend (tiefe Bodentemperatur). Auch in Frühjahrs- und Sommerkulturen mit kurzer bis mittlerer Kulturdauer (Salate, Kohlgewächse, Porree, Zwiebeln, Kartoffeln) müssen Hofdünger und Kompost zur Erzielung optimaler Erträge und Qualität mit zusätzlichen Stickstoffgaben versorgt werden. In Kulturen mit kurzer bis mittlerer Kulturdauer müssen organische Stickstoffdünger mit rascher Anfangswirkung eingesetzt werden (z. B. „Biorga Quick“). Da auch diese Dünger eine natürliche Langzeitwirkung aufweisen, muss die ganze Menge zur Pflanzung, bzw. bei Wintergetreide zu Vegetationsbeginn, ausgebracht werden. Lediglich bei einjährigen Kulturen mit langer Kulturdauer oder bei mehrjährigen Kulturen können langsam wirkende Dünger eingesetzt werden. Weitere Möglichkeiten, die Kulturen mit Stickstoff zu versorgen: Jeder oberflächliche Hackgang mineralisiert Stickstoff. Je nach Humusgehalt, Bodentemperatur und Bodenfeuchte ist die Menge sehr unterschiedlich. Eine alte bäuerliche Faustregel besagt, dass mit jedem Hackdurchgang rund 30 kg N/ha mineralisiert werden. Harngülle, aber auch gut verrotteter Mist oder Kompost, enthält beachtliche Mengen an pflanzenverfügbarem Stickstoff (siehe Kapitel 7). 69

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