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Das_wichtigste_zur_Duengung

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Hauert gibt hier interessante Einblicke in die Welt der Nährstoffe.

Laboruntersuchungen und

Laboruntersuchungen und Schnellmethoden 10 Nährstofffraktion Extraktionsmittel Wird angewendet für die Messung von: Stickstoff Phosphor Kalium Calcium Magnesium Spurennährstoffe Wasser x x x x x (x) leicht pflanzenverfügbar CO 2 -gesättigtes Wasser x x CaCl 2 (Calciumchlorid) x AAC-EDTA x x x x x (Ammonium acetat+EDTA) Austauschextraktion CAL x x (Reserven) (Calciumacetat-Lactat) CAT (CaCl 2 /DTPA) x x x (x) DL (Doppellactat) x x Spezialfall Stickstoff Bodenanalysen, mit denen der Stickstoff bestimmt wird, messen den momentan pflanzenverfügbaren Stickstoffgehalt des Bodens (Nitrat und/oder Ammonium). Je nach Humus- und Tongehalt, Bodenfeuchte, Bodentemperatur und Niederschläge kann der Gehalt sehr schnell ändern. Jeder Analysenwert ist somit eine Momentaufnahme mit kurzer Gültigkeitsdauer. Trotzdem ist die Kenntnis des aktuellen Stickstoffversorgungsstatus oft wichtig, um kurzfristig gezielt Düngerkorrekturen vornehmen zu können. Umso mehr, als auch Schwefelmangel und allgemeiner Nährstoffmangel ganz ähnliche Symptome zeigen wie ein Stickstoffmangel. Eine Differenzierung ist hier nur mit einer entsprechenden Analyse möglich. Bei Verdacht auf Stickstoffmangel ist die Analyse der wasserlöslichen Nährstoffe, inklusive des Stickstoffs, angebracht (Standardprogramm in unserem Labor). Sonderfall Spurenelemente Zu tiefe Spurenelementgehalte der Böden sind selten (Ausnahmen sind z. B. Kupfer auf gerodeten Flächen und in sehr humosen Böden, oder Bor und Mangan bei leichten Böden). Bei aufgedüngten Substraten ist ein Spurenelementmangel ebenfalls selten, und wenn mit spurenelementhaltigen Düngern nachgedüngt wird, praktisch ausgeschlossen. Spurenelementmangel ist oft auf schlechte Bodenverhältnisse zurückzuführen (ungeeigneter pH-Wert, Verdichtung, zu trocken, zu nass). Auch wenn ein Mangel visuell festgestellt wird, ist es gut möglich, dass im Labor genügende Gehalte gemessen werden (siehe Tabelle„Wechselwirkungen“, Seite 13). Bestimmung des pH-Wertes Es sind zwei Extraktionsmethoden gebräuchlich: Messung im CaCl 2 -Extrakt, Messung im Wasserextrakt. Hinweise: Im CaCl 2 -Extrakt gemessene pH- Werte liegen 0,5 – 1 pH-Einheiten tiefer als Messungen im Wasserextrakt. Direktmessungen im Boden bzw. Substrat sind wegen des starken Einflusses der momentanen Bodenfeuchte unzuverlässig. 72

10 Häufigkeit der Untersuchungen Zierpflanzenproduktion (Böden unter Glas) Vor Beginn einer Kultur zur Bestimmung der löslichen Rest-Nährstoffe und Anpassung Düngung insbesondere Stickstoff (nur wasserlösliche Nährstoffe), Böden unter Glas zur langfristigen PK-Korrektur alle 2 – 3 Jahre (wasserlösliche und Reservenährstoffe). Rasensportplätze Zur fundierten Düngeplanung ist es empfehlenswert, alle 4 – 5 Jahre Bodenanalysen durchzuführen (wasserlösliche und Reservenährstoffe). Baumschulen Empfehlenswert ist die Analyse bei Neuanlagen, dann periodische Analysen zur Düngerkorrektur alle 4 – 5 Jahre (wasserlösliche und Reservenährstoffe). IP: Alle 5 Jahre, (Analysenprogramm gemäss IP-Richtlinie). ÖLN: Alle 10 Jahre (Analysenprogramm gemäss ÖLN-Richtlinien). Gemüsebau Suisse-Garantie/Bio: Böden unter Glas/Folientunnel alle 2 Jahre zur Bemessung der Düngung (wasserlösliche und Reservenährstoffe). Freiland mindestens alle 5 Jahre. ÖLN: Freiland alle 10 Jahre (Analysenprogramm gemäss ÖLN-Richtlinien). Obst-, Weinbau und Beerenbau Empfehlenswert ist die Analyse bei Neuanlagen. Suisse-Garantie: empfohlen mindestens alle 5 Jahre (Analysenprogramm gemäss Richtlinien). ÖLN: Alle 10 Jahre (Analysenprogramm gemäss ÖLN-Richtlinien). Probenahme Die Resultate der Bodenprobe können nur so zuverlässig sein wie die Probe selbst. Je mehr Proben pro Parzelle gezogen und anschliessend gut gemischt wurden, desto aussagekräftiger ist das Resultat. Bodenproben sind vor der Düngung oder dem Ausbringen von Mist oder Kompost zu entnehmen. Ein günstiger Zeitpunkt dafür ist der Herbst. Repräsentative Fläche Die zu untersuchende Fläche muss einheitliche Bodenverhältnisse aufweisen. Eine Kuppe kann sich beispielsweise bezüglich Tongehalt, Humusgehalt und Tiefgründigkeit stark von der Senke unterscheiden. Ausserdem muss die Fläche in der Vergangenheit auch einheitlich bewirtschaftet worden sein (Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Düngung usw.). 73

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